16. September 2022 Doris Schöni 1Comment

Dieses Diktum stammt ursprünglich vom römischen Dichter Ovid (43 v. Chr. bis um 18 n. Chr.). Es wurde auch oft nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet, um ein erneutes Naziregime zu verhindern. Beinahe 80 Jahre später ist die Rechte am Erstarken, was heute wie beim Beginn des Nationalsozialismus bagatellisieret wird.

Die Rechte ist in Europas Politik wieder salonfähig geworden. Ausgerechnet Schweden, das sich als offenes Land, als humanitäre Weltmacht sah, hat eiönen historischen Machtwechsel erlebt. Zum ersten Mal dürften Rechtspopulisten Einfluss auf die Regierung bekommen. Die Schwedendemokraten sind bei der Wahl am vergan.genen Sonntag zur zweitstärksten Kraft aufgestiegen. Giorgia Meloni, Postfaschistin und Bewunderin von Benito Mussolini, ist im Begriff als erste Frau in Italien Regierungspräsdidentin zu werden. ihre Partei, die Fratelli d’Italia, kommt gemeinsam mit ihren Bündnispartnern auf 45 Prozent, womit das Mitte-rechts-Bündnis einen Vorsprung von rund 20 Punkten vor den Sozialdemokraten und deren Mitte-links-Bündnis hat. Meloni hob den von ihr mehrfach bemühten Dreiklang „Gott, Vaterland, Familie“ und eine Wiederbesinnung Italiens auf seine nationalen Interessen hervor. Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich war Marine Le Pen vom französischen Rassemblement National, einmal mehr die Herausforderin von Emmanuel Macron. In ihrem Wahlkampf versprach sie, „den Franzosen ihr Geld und ihr Land zurückzugeben“. Ihre Anhängerinnen und Anhänger, von denen sich manche selbst als „die kleinen Leute“ bezeichnen, sagen: „Marine Le Pen versteht uns.“ In der Stichwahl um die Präsidentschaft erreichte Emmanuel Macron 58,55 % vor Marine Le Pen mit 41,45%. Über die Hälfte aller Franzosen hat ihre Stimme nationalistischen und EU-kritischen Protestparteien gegeben.

Fazit: Rechtsrutsch in Europa: Vorwärts in die Vergangenheit. Mitten im Herzen Europas ist völkisches Gedankengut zurückgekehrt. Die rechtsorientierten und populistischen Parteien sind europaweit auf dem Vormarsch. Die Bewegung geht so weit, dass heute auch wieder Juden aus Europa fliehen.

Man erinnere sich doch an die Definition Kosmopolitismus, auch Kosmopolitanismus bzw. Weltbürgertum, ist eine philosophisch-politische Weltanschauung, die den ganzen Erdkreis als Heimat betrachtet. Das Konzept geht auf die Antike zurück. Es steht im Gegensatz zum Nationalismus und Provinzialismus.

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One thought on “Wehret den Anfängen …

  1. Der „Schups“ auf die extreme „Rechts Politik“ = Faschismus und Theokrathi, ist das Problem nicht nur Eur. Es ist so auch in Asien und in den Amerika’s. Ist die Menscheit Blöd geworden?

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