Stammtisch in einer Landbeiz. Die Gäste trinken reichlich Bier und Weisswein. Männer und Frauen sitzen beisammen, lachen und fluchen. Die Sprache der Frauen ist besonders grob. In allen ihren Sätzen wimmelt es von Worten wie „huere“, „Schiissdräck“, „Soucheib“, „Arschloch“, etc., man traut seinen Ohren nicht. Ohne jede Hemmung sprudelt die Fäkaliensprache. Laut und vernehmlich. Offensichtlich sind sich die Stammtischler ihrer Sprache nicht bewusst. Man spricht heute eben so. Wie einem der Schnabel gewachsen ist.
Jene, die bei jedem „hocke“, „frässe und suufe“ sowie „schiisse“ zusammenzucken, sind selber schuld. Sie fühlen sich wohl als etwas Besseres. Das spielt überhaupt keine Rolle. Die Männer und Frauen am Stammtisch scheren sich keinen Deut darum. ihre groben Dialektausdrücke sind die Norm. Warum ist der Dialekt dermassen verroht? Und (fast) keiner bemerkt es.