11. August 2018 Doris Schöni 0Comment

Sie strahlten wie Weihnachtsmänner, sie: Gemeinderätin Ursula Wyss und er, Stadtpräsident Alec v. Graffenried, bei der Eröffnung der autofreien Schützenmatte am 4. August. Mit einem Schlag hoffen sie, zwei der grössten Feinde (sic!) der Bundeshauptstadt, die Autos und das sogenannte Drogen Drive-in, zum Verschwinden zu bringen.

Ursula Wyss ist die typische Vertreterin einer Gruppe von Menschen, die gegen jede Vernunft das Rad der Zeit zurückdrehen möchte. Benzinautos sind ihr ein Gräuel. Von der Wiege an (in einem Anhänger mit roter Fahne) bis zur Bahre (Velo-Leichenwagen?) sollten alle Menschen radeln, ungeachtet ihres Alters, ihrer physischen und psychischen Verfassung.

In ihrer Begeisterung fürs Velofahren übersieht sie eine grosse Zahl von Einwohnern – nämlich jene über 65 Jahre -, die nicht ihrer Vorstellung von jung, sportlich, wetterfest und wadenstark entspricht. Sie übersieht auch geflissentlich die Rücksichtslosigkeit der Zweiräderpiloten gegenüber Fussgängern und … Autos. Ist ihr bewusst, wie hals- ja verbrecherisch sich E-Biker auf den Aarewegen verhalten? Sie wähnen sich im Recht und gefährden alte Leute, Kinder und Hunde. Stur und verbissen rasen sie durch Naturschutzgebiete: Ihre Göttin, die heilige Ursula (merke: Die heilige Ursula, die angeblich im 4. Jahrhundert nach Christus gelebt haben soll, gilt heute als reine Legendenfigur ohne historischen Nachweis) hält ja schützend die Hand über sie.

Velo-Hauptstadt Bern? Horribile dictu …

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