29. November 2019 Doris Schöni 0Comment
  • mit einer Person, die einem unsympathisch ist, der man misstraut, die man als Wolf im Schafspelz wahrnimmt und in deren Umgebung man sich unwohl fühlt, Frieden zu schliessen.
  • seine wahren Gefühle, seine vermeintliche Überlegenheit, seinen Abscheu vor Plebejern, seine Verachtung für Spiessbürger, seine Ablehnung von Autoritätsgläubigen und seine Andersartigkeit nicht verbalisiert.
  • beim Kontakt mit Ordnungshütern (mit Betonung auf Ordnung, nicht auf Menschen) gute Miene zum bösen Bussenspiel zu machen, sich schuldig zu zeigen und ja nicht den Uniformierten den Vogel zu zeigen, reumütig zu schwören, nie, nie wieder einen Zigarettenstummel aus dem Auto zu werfen, zu sagen, die Busse sei verdient, schliesslich kiffe man am Steuer und der Alkoholpegel sei oftmals erhöht, friedlich und einsichtig zu reagieren.
  • Nachbaren, die einem aus welchen Gründen auch immer spinnefeind sind, die man am liebsten in die Atacama Wüste entführen möchte, höflich und umsichtig zu behandeln.
  • jenen, welche die drei grossen Ks, also die männlichen drei grossen Ks, das heisst „Kommandieren, Kontrollieren, Korrigieren“ wie ein Schild vor sich tragen, zuzulächeln, ohne sich am Kopf zu kratzen.
  • die ewig Befehlenden, sie sind auch meistens kritikunfähig, denen nichts anderes einfällt, als zu befehlen, weil man ganz gross ist, während der Befehlsempfänger schrumpft, denen man am liebsten eine Psychotherapie verpassen möchte, zuzunicken und das Victory-Zeichen zu zeigen.
  • die Gesetzesanbeter und Paragrafenreiter, deren Fantasie zu beschränkt ist um zu verstehen, dass Gesetze, Gebote und Vorschriften verschieden interpretierbar sind, zu lobpreisen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert