15. Juni 2023 Doris Schöni 0Comment

Rübezahl wurde als ein Wesen von gut und böse dargestellt. Armen galt sein besonderes Augenmerk.

Es geschehen immer Missgeschicke, auch in Muri b. Bern. Unbelehrbare, starrköpfige und die Arbeit über die Gesundheit stellende Menschen frönen nicht der Achtsamkeit, hören nicht in sich hinein um allfällige Symptome heraus zu filtern.

Diese Menschenart hat sich nie einer Krankeit ergeben, legte sich während ihres ganzen Lebens nie ins Bett; allfällig hohes Fieber schwitzte sie beim Sport aus dem Körper und schleppte am kommenden Tag schwere Körbe mit Büchern aus dem vierten Stock eines Altstadthauses. Sie weichen auch im Alter von dieser These nicht ab. Nicht wissen wollend, dass die Gesundheit altert, dass der alte Körper seine Widerstandsfähigkeit eingebüsst hat. Und dann ereignen sich im unbemerkten Fieberwahn das Auto ruinierende Zwischenfälle. Noch immer ahnen sie kaum etwas vom Fieberwahn, obwohl das Vakuum im Geist ein sonderbares Gefühl erzeugt. Zuhause fertigen sie ein aufwändiges Nachtessen. Rumpelt mit dem havarierten, nicht mehr reparierbaren Vehikel in den Supermarkt für das frischeste Brot und noch andere kleine Köstlichkeiten zu erstehen. Erst Stunden später kommt sie auf die Idee, das Fieber zu messen und erschrickt … .

Am nächsten Tag geht sie arbeiten, der Fiebermesser liegt brach. Sie, diese Menschenart, besucht vorher die Autogarage, und erschrickt erneut. Unreparierbar. Futsch. Sie mochte dieses Gefährt nie. Schwerfällig, hart im Nehmen. Aber ein Neues ist nicht in Sicht. Die schwierige pekuniäre Lage. Sie ist sich plötzlich bewusst, in welche Brühe sie gefallen ist. An Wunder glaubt diese Art von Menschen nicht.

Doch dann erscheint Rübezahl am Schauplatz. In der Gestalt eines heutigen Menschen. Und er bewirkt Wunder … .

 

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