22. Dezember 2018 Doris Schöni 0Comment

Nach Wikipedia ist „ein „Pumptrack eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke (englisch kurz track). Das Ziel ist es, darauf, ohne zu treten, durch Hochdrücken (engl. pumping) des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen. Ein Pumptrack ist als Rundkurs meist aus Erde oder Lehm geschaffen. Der etwa ein Meter breite *Bikertrail“ ist mit Wellen und weiteren Elementen wie Steilwandkurven oder Sprüngen versehen. Er kann in beide Richtungen gefahren werden, da er in flachem Gelände gebaut wird. Neuere Varianten von Pumptracks werden mit harten Oberflächenmaterialien wie Asphalt oder Beton gestaltet. Die feste Oberfläche hat Vorteile bei der Instandhaltung und der Vielfalt der Nutzergruppen. So können Asphalt- und Betonanlagen auch mit Skateboards, Mini-Rollern und sogar Inline-Skates genutzt werden. Viele Gemeinden entdecken Pumptracks als gute Möglichkeit zur Bewegungsförderung.

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat ein Velo-Freizeitanlagenkonzept erarbeiten lassen, das 5 Millionen Franken kosten wird. Unter dem Namen „Pumptracks“ sollen in der Stadt Bern Anlagen entstehen, auf denen man Radfahren lernen und üben kann. Laut BUND sei das Konzept von der städtischen Velo-Offensive stark beeinflusst worden. Dieses sieht vor, den Veloanteil am Verkehr bis 2030 auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen. Dass dieses nicht billige Projekt aus der Küche von Gemeinderätin Ursula Wyss stammt, erstaunt nicht. Es habe einen wichtigen Platz in der Velostrategie, erklärte die Tiefbaudirektorin, die Architektin der Fahrradkampagne. Man wolle Orte schaffen, an denen Familien zusammen Velofahren könnten, bevor man die Kinder mit gutem Gewissen auf die Strasse lasse.

Anstatt 5 Millionen Franken in die Velo-Unkultur, die ohnehin schon viel zu viele Vorteile gegenüber dem motorisierten Verkehr missbraucht, zu stecken, sollte der Gemeinderat eher in den Französischunterricht investieren, der in Bern (im zweisprachigen Kanton!) zugunsten der Mundart und des Englischen vernachlässigt wird. Beispiel: Flüchtlinge aus Französisch sprechenden Ländern bekommen alle Formulare auf Deutsch. Eine Zumutung und Unhöflichkeit grober Art. Typisch für den heute üblichen Trend: Ein trainierter Körper steht über einem beweglichen Geist … .

 

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