14. Oktober 2022 Doris Schöni 1Comment

Es ist wieder soweit. Der ganz kleine und der grosse Mann geraten aneinander und schwören sich Rache. Beide gehören zur alten, weissen, toxischen, also fauenfeindlich Generation und wünschen die Frauen an den Herd oder die Spüle. Putzen sollen sie, entscheiden der ganz kleine und der masssvoll grosse Mann der missglückten Spezies unnützer Esser. Das schüttere Rossschwänzelchen haut auf den Tisch und streckt die Brust in Position und meckert. „Putzen sollen sie, diese Weiber“.

Um was geht es? Dies sei nicht verraten. Männergeheimnis. Und geraten wieder aneinader. Der Grosse möchte eine Akademie gründen, der Kleine ebenfalls, obwohl ihm die Aussprache nicht so recht gelingen will. Sie werden sich über den Domainnamen nicht einig: der Kleine schlägt „P.S.S“. , der Grosse „S.S.P.“ vor. Es ist wieder soweit, ob vor 25 Millionen oder vor achzig Jahren. Den Grossen ereilt einen homerischen Zorn, schliesslich ist er der Grössere und zudem ein Wolkentänzer, während der Kleine am Boden hockt und über sich selbst nicht hinüberblickt. Und was tut er, der Grosse? Kein Männergeheimnis. Im Internet lädt er alle möglichen Titel und Funktionen herunter, kopiert Zeugnisse und Diplome, Adelsbriefe und Honoris-Causa-Verleihungen und stopft sie in des Kleinen Rachen. Beladen mit Rang und Namen, Logos und Wappen und ab die Rohrpost. Er sieht nicht, wie der Kleine schäumt und sich vor Neid, Missgunst und Minderwertigkeitsgerfühlen ringelt. Putzen sollen sie, ächzt er, ein würdiges Mitglied des „nun ist es wieder so weitismus“. Er wünscht den Juden seine Scham, liest die Dokumenation zum achten Mal als seine Frau von hinten zischt: „Schreib doch einfach „ungelesen und den Wolken geopfert““ und so geschieht es, wenn es wieder soweit ist und soweit ist es allemal.

auenfeindlich und wünschen die Frauen an den Herd oder die Spüle. Putzen sollen sie, entscheiden der ganz kleine und der masssvoll grosse Mann der missglückten Spezies unnützer Esser. Das schüttere Rossschwänzelchen haut auf den Tisch und streckt die Brust in Position und meckert. „Putzen sollen sie, diese Weiber“.

Um was geht es? Dies sei nicht verraten. Männergeheimnis. Und geraten wieder aneinader. Der Grosse möchte eine Akademie gründen, der Kleine ebenfalls, obwohl ihm die Aussprache nicht so recht gelingen will. Sie werden sich über den Domainnamen nicht einig: der Kleine schlägt „P.S.S“. , der Grosse „S.S.P.“ vor. Es ist wieder soweit, ob vor 25 Millionen oder vor achzig Jahren. Den Grossen ereilt einen homerischen Zorn, schliesslich ist er der Grössere und zudem ein Wolkentänzer, während der Kleine am Boden hockt und über sich selbst nicht hinüberblickt. Und was tut er, der Grosse? Kein Männergeheimnis. Im Internet lädt er alle möglichen Titel und Funktionen herunter, kopiert Zeugnisse und Diplome und befördert sie in des Kleinen Rachen. Beladen mit Rang und Namen, Logos und Wappen und ab die Rohrpost. Er sieht nicht, wie der Kleine schäumt und sich vor Neid, Missgunst und Minderwertigkeitsgerfühlen ringelt. Putzen sollen sie, ächzt er, ein würdiges Mitglied des „nun ist es wieder so weitismus“. Er wünscht den Juden seine Scham, liest die Dokumenation zum achten Mal als seine Frau zischt: „Schreib doch einfach „ungelesen vernichtet“ und so geschieht es, wenn es wieder soweit ist und soweit ist es allemal.

inander, der Kleine. Dies begab sich der Grosse mit den Schaufelhänden. n

One thought on “Nun ist es wieder so weitismus, oder: sibyllinisch

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