Zum dritten Mal wird die Ausstellung „Kunst zum Anfassen“ im Park der Musikschule Mettlen in Muri durchgeführt. Die Vernissage entsprach nicht dem relativ hohen intellektuellen Niveau der Gemeindebewohner. Die Kunstform „zum Anfassen“ wird auch in New York, in Deutschland und den Niederlanden angewandt.
Viele Worte um Nichts. Wiederholungen, Klischees, Binsenwahrheiten, Worthülsen. Lediglich die Rede des Gemeindepräsidenten war etwas gehaltvoller. Regierungspräsidentin Christine Häsler ((Bildungs- und Kulturdirektion) – sie patroniert die Ausstellung – verlas in ihrer Grussbotschaft den banalen Text ihres Redeschreibers, der nichtssagender nicht sein konnte. Das unsägliche Geplätscher der Moderatorin, die nicht nur patrizische Namen falsch betonte, kam nicht über das Adjektiv „wunderbar“ hinaus, Vereinspräsident Ueli Thomet beanwortete ihre Fragen, die er schon duzendmal beantwortet hat. Die Gelegenheit wurde verpasst, sich mit der Kultur-und (Kunst)politik auseinanderzusetze, nämlich damit, dass Kunstinteresse und -Kenntnisse einigen wenigen vorbehalten sind. Die grosse Masse hat – trotz „Kunst zum Anfassen“ – kaum Zugang zur bildenden Kunst. Die Gründe dazu bleiben im Dunkeln, weil sich die Redner fürchten, ein Tabuthema aufzugreifen.
Da der Regen klatschte, werden die Kunst-Stücke zu einem späteren Zeitpunkt besprochen.
Viele Worte um Nichts. Wiederholungen, Klischees, Binsenwahrheiten. Lediglich die Rede des Gemeindepräsidenten war gehaltvoll. Regierungspräsidentin Christine Häsler ((Bildungs- und Kulturdirektion) – sie patroniert die Ausstellung – verlas in ihrer Grussadresse den banalen Text ihres Redenschreibers, der nichtssagender nicht sein konnte. Das unsägliche Geplätscher der Moderatorin, die nicht nur patrizische Namen falsch betonte, kam nicht über das Adjektiv „wunderbar“ hinaus, Vereinspräsident Ueli Thomet beanwortete ihre Fragen, die er schon duzendmal beantwortet hat. Die Gelegenheit wurde verpasst, sich mit der Kunstpolitik auseinanderzusetzen, nämlich damit, dass Kunstinteresse und -Kenntnisse einigen wenigen vorenthalten sind. Die grosse Masse hat – trotz „Kunst zum Anfassen“ – kaum Zugang zur bildenden Kunst. Die Gründe dazu bleiben im Dunkeln, weil sich die Redner fürchten, ein Tabuthema aufzugreifen
Da der Regen klatschte, werden die Kunst-Stücke zu einem späteren Zeiktpunkt besprochen.