In der letzten Quizsendung (9. April) von SRF „1 gegen 100“ wurde die Frage nach der Bedeutung von „Kegel“ gestellt. Von den sogenannten „Kontrahenten“ kannten 40 (vierzig!) den Begriff nicht … . Es stellt sich nun die Frage, nach welchen Kriterien diese „Kontrahenten“ ausgewählt werden. Offensichtlich wird auf ihre Bildung wenig Wert gelegt. Entspricht die “ härteste Quiz-Show der Schweiz“, in der laut SRF „Taktik und starke Nerven ebenso wichtig wie ein grosses Allgemeinwissen“, dem intellektuellen Niveau der Schweizer Bevölkerung? Wenn dem so wäre, müsste dieser Schweizer Bevölkerung ein sehr schlechtes Bildungs-Zeugnis ausgestellt werden. Anstatt die helvetische Mittelmässigkeit zu zelebrieren, würde sich SRF besser von der Sendung „Wer wird Millionär“ inspirieren lassen, in der (abgesehen von dem in der Schweiz nunmehr so beliebten Duzen) das Allgemeinwissen der Kandidaten mit schwierigeren Fragen geprüft wird. Warum orientiert man sich in diesem Land immer nach unten?