Man könnte auch sagen „ich bin ein Opfer meinerselbst“ oder „ich opfere mich selbst“. Im Klartext bedeutet diese Aussage „ich bin selbst schuld an allem“. Der Drogenesüchtige schiebt also die Schuld an seinem Elend nicht anderen – Eltern, Lehrer, Freunde, Freundinnen – in die Schuhe, er übernimmt die Verantwortung für seine Drogensucht.
Im Unterschied zu den Nazis, die nach dem 2. Weltkrieg schrieen, „ich war nie ein Nazi“ oder „ich wurde gezwungen, ein Nazi zu sein“ und selbst beim Nürnberger Prozess wiesen viele Nazigrössen jede Schuld von sich. Nicht einer war fähig zur Aussage „ich bin mein eigenes Opfer, denn ich war ein fanatischer Nazi“.
Drogensüchtige Menschen leiden an ihrer Drogensucht, jeder möchte sich „entgiften lassen“, aber den wenigsten gelingt es, die Sucht, die Körper und Geist in Beschlag nimmt, ist stärker. Sie wissen, dass die Sucht sie töten wird, und zwar nach langen, schrecklichen Schmerzen. Oftmals verlieren sie ein Bein, dessen offene Wunden, verursacht durch Kokain, das Bein zerfressen. Aber lieber ein Bein als einen Schuss weniger.
Eine versteckte Erinnerung bewahren sie. Sobald sie einen Unterschlupf gefunden haben, schrubben und putzen sie, richten sich ordentlich ein, zimmern sich Schränke, ein Bett, Tisch und Stühle. Ordnung und Sauberkeit (neben den Drogen) werden so wichtig wie bei Muttern. Mutters Ordnung bleibt in ihren vernebelten Gehirnen als ehernes Gesetz erhalten.
Ein interessanter Blog, wenn auch wieder sofort Dinge vermischr werden, die vielleicht nichts miteinander zu tun haben(?) Sucht und Nazitum. Der süchtige Mensch zerstört sich selbt, der Nazi wie alle andern Krieger tötet aus Mordlust oder einfach auf Befehl eines Führers. Wenige Menschen können mit ihrem Gehabe Abertausende verleiten, ihnen zu folgen und im Namen eines zu erreichenden Zieles Massenmörder zu werden. Eine Aehnlichkeit scheint es da zu geben, dass bei beiden dieser Beispiele Ordnung höchste Priorität zu haben scheint.
Linke Sozialmörder scheinen da etwas weniger gute Kinderstube genossen zu haben. Aber auch sie werden von ihren Anhängern vergöttert, sei es in Südamerika, Asien, Afrika…
Ich bleibe dabei, der Mensch ist ein sehr gefährliches Raubtier. Statt sich bei diesen Worten über den Redenden lustig zu machen, als habe dieser einen guten Witz gemacht, wäre es höchste Zeit, solche Worte sehr ernst zu nehmen und uns zu fragen, was den Menschen im Gegensatz zu allen Tieren dieser Welt zu diesem rauschsüchtigen Massenmörder macht. Bisher fand ich natürlich keine Antwort auf eine solch komplexe Frage, die wohl kaum ehrlich – auch aus wissenschaftlichen Fachkreisen – beantwortet wird. Mir bleibt nur dieser Gedanke, dass das Mehr an Intelligenz, das den Menschen auszeichnet, ihn in eine falsche Richtung entwickelt hat und es weiterhin rasend schnell tut. Er ist dadurch im Stande, die ganze Welt zu zerstören und zeigt somit, dass Intelligenz sher gefährlich ist und schliesslich nichts zu tun hat mit weiser vorausichtiger Verhaltensweise, welche z.B. grosse Tierherden in den noch sog. Wildgebieten der Erde vorleben. Und selbst das gefährlichste Raubtier tötet nur um zu essen und nicht aus Mordlust, Amusement könnte man es auch nennen, Habgier, Machtgier und bodenloser Perversität. Dazu braucht es schon die menschliche hochentwickelte Intelligenz. Danke und guten Appetit beim nächsten Verzehr unter Gourmets von gequälten, z.T. langsam zum Tof geschobenen, schliesslich im Schlachthof ermordeten Tiere, die wir ja alle so gern haben…..