Der Mensch wird ins Leben geworfen. Ohne Anleitung. Es hat sich am Lebensentwurf seiner Erzeuger zu orientieren. Wieviel Genetik dabei mitspielt, ist wohl von Mensch zu Mensch verschieden. Das Leben lebt für sich allein. In den ersten 60 Jahren ist das Leben unendlich. Leidet der Mensch nicht unter einer schweren Krankheit, ist der Gedanke an den Tod fern. Kommt das pr obable Ende immer näher, stellen sich Fragen ein. Was war mein Leben? Was habe ich damit gemacht? Es vertan oder genutzt?
Wann macht das Leben Sinn? Wenn Nachwuchs vorhanden ist? Wenn er der Menschheit ein verbessertes Leben ermöglicht? Die meisten Menschen leben jedoch ein sinnloses Leben. Je sinnloser es ist, desto weniger spricht man darüber. Mann kann sich der Religion, dem Beruf, der Politik, irgend einer Mission ergeben, um zu versuchen, die Sinnlosigkeit auszusperren. Doch sie holt selbst einen Nobelpreisträger ein. Die Mitmenschen helfen auch tüchtig mit, die Sinnlosigkeit zu propagieren.
Nennen Sie mir einen einzigen Grund, im Leben einen Sinn zu sehen.