Vorbemerkung:
Der Dolch: Als Kurzschwert wird ein einhändig geführtes Schwert mit kurzer Klinge zwischen 40 und 80 cm Gesamtlänge bezeichnet. Die Kategorie Kurzschwert ist fliessend, da selbst lange Messer und Dolche bereits als Kurzschwert bezeichnet werden können. (Wikipedia)
Die Dolchstosslegende (auch Dolchstosslüge) war eine von der deutschen Obersten Heeresleitung (OHL) in die Welt gesetzte Verschwörungstheorie, die die Schuld an der von ihr verantworteten militärischen Niederlage des Deutschen Reiches im Erstgen Weltkrieg vor allem auf die Sozialdemokratie, andere demokratische Politiker und das „bolschewistische Judentum“ abwälzen sollte. Sie besagte, das deutsche Heer sei im Weltkrieg „im Felde unbesiegt“ geblieben und habe erst durch oppositionelle „vaterlandslose“ Zivilisten aus der Heimat einen „Dolchstoß von hinten“ erhalten. Antisemiten verknüpften „innere“ und „äussere Reichsfeinde“ dabei zusätzlich mit dem Trugbild vom „internationalen Judentum“.
Die Lüge vom „Dolchstoss“ gilt in der Zeitgeschichte als bewusst konstruierte Geschichtsfälschung und Rechtfertigungsideologie der militärischen und nationalkonservativen Eliten des Kaiserreichs. Mit zunehmendem zeitlichem Abstand vom Krieg wurde sie zu einem zentralen Propagandainstrument monarchischer, deutschnationaler, völkischer und anderer rechtsextremer Gruppen und Parteien, die gegen die Ergebnisse der Novemberrevolution, gegen Demokratie und Republik agitierten. Insbesondere sollten damit die Verfassung und die Regierungen der Weimarer Republik, linke Parteien und Juden diskreditiert und der als „Schanddiktat“ bezeichnete Versailler Vertrag delegitimiert werden. Die Nationalsozialisten etwa sprachen von demokratischen Politikern stets als „Novemberverbrecher“.
Eine politische Stossrichtung erhielt diese Aussage, als der ehemalige Feldmarschall Paul von Hindenburg am 18. November 1919 vor dem Untersuchungsausschuss der Nationalversammlung über die Ursachen des militärischen Zusammenbruchs von einer heimlichen und planmässigen „Zersetzung von Flotte und Heer“ sprach.
Die Dolchstosslegende diente als politisches Instrument in der Weimarer Republik. Negative Kriegsfolgen, wie etwa die Hyperinflation, Reparationszahlungen oder die generelle Notlage der Menschen, verstärkten die Glaubwürdigkeit der Legende, während sie gleichzeitig die deutsche Bevölkerung schwächte und spaltete.
Symbolik der Dolchstosslegende
Das fängt wahrscheinlich schon bei den Römern an. Cäsar wurde so hinterrücks ermordet. Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder solche hinterhältige Morde und Schiller mit seiner Geschichte , in der ein Mörder den Dolch im Gewande (versteckt) trägt, hat sicher auch dazu beigetragen.
Der hat viele Vater, Die Verluste sind weise Kinder… so sucht man Adoptief „Vater “ dürch den anderen zu beschuldigen.