7. Juni 2019 Doris Schöni 0Comment

Der ZFD-info-Sender berichtete während zweier Stunden über den Rechtsextremismus und den Ku-Klux-Klan in Amerika. Hasserfüllte weisse Fratzen (man kann sie nicht anders nennen) verbreiten Verschwörungstheorien in vielen Staaten Amerikas. Diese Menschen, die sich offen als Rassisten bezeichnen, behaupten wider alle Erkenntnisse, die weisse USA werde von  dunkelhäutigen und jüdischen Kreisen bedroht; sie würden beabsichtigen, die weissen Amerikaner auszulöschen.

Ein Mitglied des Ku-Klux-Klans ist überzeugt, die Konzentrationslager der Nazis seien in Wirklichkeit Ferienlager mit Bars, Restaurants, Kinos, etc. gewesen. Offensichtlich hat der weiss Gewandete nie ein Buch und nie Bilder über den Holocaust gesehen, geschweige denn eine TV-Dokumentation über dieses Thema. Einmal mehr wurde und wird eine solche Ignoranz ignoriert oder etwa bewusst toleriert? Es gäbe tausend Möglichkeiten, solche Menschen eines Besseren zu belehren, wäre ein politischer Bedarf dafür vorhanden.

Der Rechtsextremismus hat in den USA während der letzten Jahre rasant zugenommen. Zudem haben sich rechtsextreme Gruppierungen zusammengeschlossen und agieren nun gemeinsam. An ihren Demonstrationen gehen sie mit erschrecklicher Brutalität vor: Sie schlagen Frauen und Männer blutig und die Polizei schaut tatenlos zu. In geheimen Camps üben sie Kampfsportarten und das Kriegshandwerk, das ihnen von US-Veteranen beigebracht wird. Und sie verehren Adolf Hitler.

Ein Mitglied des Ku-Klux-Klans meint allen Ernstes, die Ureinwohner Amerikas seien weiss gewesen.

Das Fazit ist sogenannt „elitär“: Historisch belegte Kenntnisse verhindern ominöse Verschwörungstheorien und Rassismus, der von der Überlegenheit der „weissen Rasse“ überzeugt ist. Warum unternimmt niemand die dringend nötige Aufklärung der Rassisten?

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