fehlt wohl das Wissen über die Geschichte des Duells oder er ist schlicht ein Feigling und völlig uninnovativ. Er unterscheidet sich nicht von Hitler, der ein frustrierter Spiesser war.
Also, das ist zwar nicht die Mainstream-Meinung, aber jene eines durchschnittlichen Schweizer Bürgers, der jeden bewaffneten Krieg als obsolet beurteilt, besonders einen Krieg, in dem wie im Mittelalter gefoltert, vergewaltigt, geplündert und blindwütig gemordet wird. Wenn der Mensch noch immer in früheren Epochen verharrt, so sollte er mindestens deren Kultur als Vorbild nehmen und damit als fortschrittlicher und zukunftsweisender Politiker in die Annalen des 21. Jahrhunderts eingehen.
Anstatt sich – wie Hitler – in gepanzerten Räumen zu verstecken, sollte Putin Selensky zum Duell auffordern. Einem Degenduell. Schiedsrichter müsste der (noch) amtierende Präsident des Internationalen Fechtverbandes, der Oligarch Alisher Usmanov, sein. Das Gefecht endet beim ersten Blutstropfen, der Blutende ist der Verlierer. Dass man damit Tausende von Menschen und Unmengen an Geld einsparen könnte, ist wohl selbstverständlich. Putin wäre sportlicher als Selensky, Selinsky als Schauspieler hatte wohl Fechhtunterricht. Über den Kampf müssten Wetten abgeschlossen werden, das würde Geld in die Staatskassen der beiden Länder spülen. Wie in früheren Zeiten müsste das „Assaut“ im Morgengrauen stattfinden, und zwar mit Publikum und Medien.
Warum sind Diktatoren ängstlich und feige? Eben, weil sie ängstlich und feige sind, werden sie Diktatoren. Ein souveräner Mann würde sich solch einem Duell stellen und dafür die Konsequenzen übernehmen. Dass sich kein Russe gegen den alten, toxischen Mann Putin wehrt, verwundert nicht. Warum aber protestieren die Mütter der getöteten Soldaten nicht und fordern des Diktators Rücktritt?