22. Dezember 2020 Doris Schöni 0Comment

Kennen Sie das Lückebüesserli? Oder besser: Kannten Sie es? Das Outdoor-Beizli gibt es nun seit 70 Jahren. Die Gründerinnen haben mittlerweile das Zeitliche gesegnet. Wikipedia wurde unterdessen abgeschafft; sie waren darin trotzdem nicht erwähnt worden.

Stellen Sie sich vor: Das Lückebüesserli im Jahr 2080 im Muribad in Muri bei Bern. Das Bad wurde geschlossen, der damaligen virenreichen Zeit entsprach es wissenschaftlich nicht mehr. In der Aare konnte man noch schwimmen, litt jedoch unter den lästigen Kangalfischen (Garra rufa, rötliche Saugbarbe oder „Doktorfische“), deren man sich kaum erwehren konnte. Einige Exemplare dieser Spezies war von einer Flight Attendant der Swiss von Thailand in die Schweiz geschmuggelt worden.

 

Das Lückebüesserli eröffnete jeden Winter pünklich den Betrieb. Der ursprüngliche Imbisswagen war ersetzt worden, denn er genügte den immer strenger werdenden Hygienevorschriften nicht mehr. Er hatte eine stromlinienförmiges Aussehen; im Innern fand ein Rollstuhl bestens Platz – Restaurantbetreiber wurden vom Gesetz verpflichtet, auch körperlich und geistig versehrte Personen anzustellen. Aus dem Feuerhäuschen mit einem Grill- und Feuerraum war ein trutziges Berner Chalet entstanden, das auch Gästezimmer zur Miete anbot. Da das Muribad brach lag, waren nun Stühle und Tische auf den ganzen Wiesen verstreut, es gab auch lauschige Plätzchen für Leute, die allein sein wollten.

Das Angebot des Lückebüesserlis war klein und fein, eben vergan. An den Donnerstagen servierte man vegetarische Gerichte, die aber von den veganen Einwohnern ausgebuht wurde. Einmal in den drei Monaten organisierten die Betreiber einen Wettbewerb für die Gäste. Authentische und vegane Steaks lagen auf dem Grill. Die Essenden mussten herausfinden, welche Steaks authentisch oder vegan waren. In den fünf Jahren seiner Existenz hatte noch niemand diesen Wettbewerb gewonnen. Neben dem veganen Essen fanden auch kulturelle Veranstaltungen statt, da Kultur in den 70ger und 80ger Jahren neu entdeckt wurde und zu einem neuen Trend heranwuchs. Selbst die erbärmlichsten Bier-, Wein- und Cüpli-Trinkenden trugen einen Bestseller unter dem Arm. Unterrichtende der Musikschule liessen ihre Schüler auftreten, Streichorchester wetteiferten mit dem Wellenspiel der Aare, ein uralter Gemeinderat a.D. spielte die Tuba und ein in Tierhäuten gekleideter Fremder blies das Didgeridoo. Zudem wurden Schachturniere organisiert, Kartenspiele waren verpönt.

Wie eh und je war das Lückebüesserli sehr beliebt unter den Gästen. Nach etlichen Grabenkämpfen innerhalb des Betreiberteams hatten sich jene durchgesetzt, die mit dem Zeitgeist am ehesten übereinstimmten. Das Team setzte sich nun aus jungen, idealistischen und freiheitsliebenden Menschen zusammen, die weniger am Geschäft als an der Gesprächsqualität der Gäste interessiert waren. Obwohl sie gewissen Lokalpolitikern nicht ganz geheuer vorkamen und weniger wischten als ihre Vorvorvorgänger, ernteten sie dank ihrer Lockerheit viel Lob.

Weitere 70 Jahre Lückebüesserli?

Einmal in den drei Monaten organisierten die Betreiber einen Wettbewerb für die Gäste. Authentische und vegane Steaks lagen auf dem Grill. Die Essenden mussten herausfinden, welche Steaks authentisch oder vegan waren. In den fünf Jahren seiner Existenz hatte noch niemand diesen Wettbewerb gewonnen. Neben dem veganen Essen fanden auch kulturelle Veranstaltungen statt, da Kultur in den 70ger und 80ger Jahren neu entdeckt wurde und zu einem neuen Trend heranwuchs. Selbst die erbärmlichsten Bier-, Wein- und Cüpli-Trinkenden trugen einen Bestseller unter dem Arm. Unterrichtende der Musikschule liessen ihre Schüler auftreten, Streichorchester wetteiferten mit dem Wellenspiel der Aare, ein uralter Gemeinderat a.D. spielte die Tuba und ein in Tierhäuten gekleideter Fremder blies das Didgeridoo. Zudem wurden Schachturniere organisiert, Kartenspiele waren verpönt.

Wie eh und je war das Lückebüesserli sehr beliebt unter den Gästen. Nach etlichen Grabenkämpfen innerhalb des Betreiberteams hatten sich jene durchgesetzt, die mit dem Zeitgeist am ehesten übereinstimmten. Das Team setzte sich nun aus jungen, idealistischen und freiheitsliebenden Menschen zusammen, die weniger am Geschäft als an der Gesprächsqualität der Gäste interessiert waren. Obwohl sie gewissen Lokalpolitikern nicht ganz geheuer vorkamen und weniger wischten als ihre Vorvorvorgänger, ernteten sie dank ihrer Lockerheit viel Lob.

Weitere 70 Jahre Lückebüesserli?

Das Lückebüesserli eröffnete jeden Winter pünklich den Betrieb. Der ursprüngliche Imbisswagen war ersetzt worden, denn er genügte den immer strenger werdenden Hygienevorschriften nicht mehr. Er hatte eine stromlinienförmiges Aussehen; im Innern fand ein Rollstuhl bestens Platz – Restaurantbetreiber wurden vom Gesetz verpflichtet, auch körperlich und geistig versehrte Personen anzustellen. Aus dem Feuerhäuschen mit einem Grill- und Feuerraum war ein trutziges Berner Chalet entstanden, das auch Gästezimmer zur Miete anbot. Da das Muribad brach lag, waren nun Stühle und Tische auf den ganzen Wiesen verstreut, es gab auch lauschige Plätzchen für Leute, die allein sein wollten. n den veganen Einwohnern ausgebuht wurden. Einmal in den drei Monaten organisierten die Betreiber einen Wettbewerb für die Gäste. Authentische und vegane Steaks lagen auf dem Grill. Die Essenden mussten herausfinden, welche Steaks authentisch oder vegan waren. In den fünf Jahren seiner Existenz hatte noch niemand diesen Wettbewerb gewonnen. Neben dem veganen Essen fanden auch kulturelle Veranstaltungen statt, da Kultur in den 70ger und 80ger Jahren neu entdeckt wurde und zu einem neuen Trend heranwuchs. Selbst die erbärmlichsten Bier-, Wein- und Cüpli-Trinkenden trugen einen Bestseller unter dem Arm. Unterrichtende der Musikschule liessen ihre Schüler auftreten, Streichorchester wetteiferten mit dem Wellenspiel der Aare, ein uralter Gemeinderat a.D. spielte die Tuba und ein in Tierhäuten gekleideter Fremder blies das Didgeridoo. Zudem wurden Schachturniere organisiert, Kartenspiele waren verpönt.

Wie eh und je war das Lückebüesserli sehr beliebt unter den Gästen. Nach etlichen Grabenkämpfen innerhalb des Betreiberteams hatten sich jene durchgesetzt, die mit dem Zeitgeist am ehesten übereinstimmten. Das Team setzte sich nun aus jungen, idealistischen und freiheitsliebenden Menschen zusammen, die weniger am Geschäft als an der Gesprächsqualität der Gäste interessiert waren. Obwohl sie gewissen Lokalpolitikern nicht ganz geheuer vorkamen und weniger wischten als ihre Vorvorvorgänger, ernteten sie dank ihrer Lockerheit viel Lob.

Weitere 70 Jahre Lückebüesserli?

Das Lückebüesserli eröffnete jeden Winter pünklich den Betrieb. Der ursprüngliche Imbisswagen war ersetzt worden, denn er genügte den immer strenger werdenden Hygienevorschriften nicht mehr. Er hatte eine stromlinienförmiges Aussehen; im Innern fand ein Rollstuhl bestens Platz – Restaurantbetreiber wurden vom Gesetz verpflichtet, auch körperlich und geistig versehrte Personen anzustellen. Aus dem Feuerhäuschen mit einem Grill- und Feuerraum war ein trutziges Berner Chalet entstanden, das auch Gästezimmer zur Miete anbot. Da das Muribad brach lag, waren nun Stühle und Tische auf den ganzen Wiesen verstreut, es gab auch lauschige Plätzchen für Leute, die allein sein wollten. n den veganen Einwohnern ausgebuht wurden. Einmal in den drei Monaten organisierten die Betreiber einen Wettbewerb für die Gäste. Authentische und vegane Steaks lagen auf dem Grill. Die Essenden mussten herausfinden, welche Steaks authentisch oder vegan waren. In den fünf Jahren seiner Existenz hatte noch niemand diesen Wettbewerb gewonnen. Neben dem veganen Essen fanden auch kulturelle Veranstaltungen statt, da Kultur in den 70ger und 80ger Jahren neu entdeckt wurde und zu einem neuen Trend heranwuchs. Selbst die erbärmlichsten Bier-, Wein- und Cüpli-Trinkenden trugen einen Bestseller unter dem Arm. Unterrichtende der Musikschule liessen ihre Schüler auftreten, Streichorchester wetteiferten mit dem Wellenspiel der Aare, ein uralter Gemeinderat a.D. spielte die Tuba und ein in Tierhäuten gekleideter Fremder blies das Didgeridoo. Zudem wurden Schachturniere organisiert, Kartenspiele waren verpönt.

Wie eh und je war das Lückebüesserli sehr beliebt unter den Gästen. Nach etlichen Grabenkämpfen innerhalb des Betreiberteams hatten sich jene durchgesetzt, die mit dem Zeitgeist am ehesten übereinstimmten. Das Team setzte sich nun aus jungen, idealistischen und freiheitsliebenden Menschen zusammen, die weniger am Geschäft als an der Gesprächsqualität der Gäste interessiert waren. Obwohl sie gewissen Lokalpolitikern nicht ganz geheuer vorkamen und weniger wischten als ihre Vorvorvorgänger, ernteten sie dank ihrer Lockerheit viel Lob.

Weitere 70 Jahre Lückebüesserli?

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