Ein Riesenzwerg und ein Miniriese wohnten zusammen in einer neunundzwanzig Meter grossen Wohnung. Sie hassten und verachteten sich und trachteten sich nach-dem -Leben.
Sie stritten stündlich um nichts, versalzten sich gegenseitig die Suppe und verkohlten einander den Toast. Der Riesenzwerg trank literweise Bier, während der Miniriese an an Kräutertees nippte. Der Riesenzwerg, bildungshungrig , schrieb sich für einem Kurs für Griechisch ein, der Miniriese verbrachte Stunden in Gesellschaft gewisser Damen, deren er sich annahm. Zu Hause schäumte er angesichts der hohen Spesen seines Wohnkollegen, schwieg aber, hatte jedoch, eine Stricknadel gleich einem Speer in der Hand.
Als sein Wohnungsgefährte sich auf dem Kochherd eine Fledermaus briet, übermannte den Miniriesen ein gerechter Zorn und er stiess mit der Stricknadel in Richtung des Riesenzwergs. Dieser duckte sich und die Stricknadel durchbohrte die brunzelne Fledermaus und riss sie in Stücke. Die Augen des Miniriesen färbten sich rot, sein Gesicht schwoll an, er behändigte sich des Nadel und brach sie entzwei. Der Riesenzwerg grabschte nach abgebrochenen Stricknadelstücken, die er in seinen eigenen Körper stiess. Er starb.
Der Prediger einer Sekte hielt die Trauerrede. Salbungsvoll verwechselte er den Namen des Verstorbenen, so dass der Träger des Namens und die Trauergäste johlten und mit den Füssen stampften.
Das Wort Duell wurde künftig verboten.