*Pardon, acharnierte, geschichtsklitternde Pseudo-Antirassisten: die folgende Geschichte spielte sich im 19. Jahrhundert ab, als Neger noch Neger waren. Das Lied Zehn kleine Negerlein geht auf das amerikanische Lied Ten Little Injuns von Septimus Winner (1827–1902) aus dem Jahr 1868 zurück. Das Wort Injuns ist eine Verballhornung des englischen Worts Indians für Indianer, von denen das Lied ursprünglich handelte. Zehn kleine Negerlein ist ein Lied in Form eines Zählreims, das in seinen zahlreichen Varianten in der Regel zehn Strophen enthält, in denen jeweils ein „Negerlein“ stirbt oder verschwindet. Die deutsche Version weicht beträchtlich von der englischen Originalausgabe ab: Erste deutsche Version…
Der Teddybär war alt, abgenutzt, auf einem Auge blind, ein Ohr ausgefranst und an seinem Rücken klaffte eine tiefe Wunde. Er erwachte aus seinem Winterschlaf, schaute an sich herunter und erschrak. Dann brummte er: „Ich muss mich restaurieren.“, schlief aber noch einige Runden und erhob sich erst, als die laue Sonne in seine Höhle schien. Der Bär war eigentlich eine Bärin, die aber immer wieder an ihrer Geschlechtszugehörigkeit zweifelte. Mit dem neuen Frühling fühlte sie sich ganz und gar weiblich. Als sie Geräusche aus der Nebenhöhle vernahm, schüttelte sie sich und begab sich nebenan. Ihre Freundinnen umhalsten sie und gegenseitig…
Es begab sich vor der christlichen Zeitrechnung (begründet 525 n. Chr. vom skythisch-stämmigen römischen Mönch Dionysius Exiguus). Der Goldfisch gehörte einem Knaben in Babylon. Er wunderte sich, dass der Fisch immer an derselben Stelle im Aquarium blieb, ohne je wegzuschwimmen. Der Knabe hatte die Gabe, sich mit Tieren zu verständigen. Er sprach zum Goldfisch: „Goldfisch, warum bleiben Sie immer an derselben Stelle?“ Der Goldfisch: „Weil es mir hier gefällt“. Der Knabe: „Ich habe Sie noch nie schwimmen gesehen“. Der Goldfisch: „Ich kann nicht schwimmen“. Der Knabe: „Jeder Fisch kann schwimmen“. Der Goldfisch: „Ich bin eben nicht jeder Fisch“. Der Knabe:…
In der klassischen Antike tauchen „Hexen“ als zauberkräftige Menschenfrauen wie Kirke und Medea auf, die mit Magie und Giften angeblich Menschen und Tiere verzaubern konnten. Der Begriff wird heute auch als abwertende Bezeichnung bzw. Schimpfwort für eine bösartige, zänkische, unangenehme oder hässliche weibliche Person benutzt. In ungefähr zur selbigen Zeit trieb eine bösartige Hexe ihr Unwesen. Ihre Bösartigkeit blieb unübertroffen. Sie verzauberte nicht, sie tötete. Wenn ihr irgend ein Mensch aus irgend einem Grund nicht oder zu gut gefiel, lockte sie ihn in ein Netz aus Hanffasern, in dem er sich verhedderte und sog ihn aus. Mit dem Aussaugen übernahm…
Es war einmal … . Die kleine Muckin, deren Mutter bei ihrer Geburt starb, wurde als Missgestalt geboren. Ihr Vater schämte sich ihrer, lebte fern von ihr, liess sie aber von einem Diener versorgen. So wuchs sie auf in Einsamkeit. Sobald sie krabbeln konnte, robbte sie an die Sonne und liess sich bescheinen. Ihre Haut wurde dunkel und ihre Haare ringelten sich. Die Kinder des Dorfes johlten bei ihrem Anblick und schrieen: „Muckin, was bist du hässlich. Deine Mutter hätte dich beim ersten Bad ertränken müssen“. Muckin kannte noch nicht viele Wörter, also lächelte sie selig. Die Dorfkinder erschraken. Warum…
Der Tatzelwurm (Heloderma europaeum) ist ein alpenländisches Fabeltier. Er gilt als kleiner Verwandter von Drache und Lindwurm und soll vor allem im Alpenraum und im Alpenvorland vorkommen.1935 wurde, so wird behauptet, ein Exemplar in der Aareschlucht gesichtet. Noch heute wird gewerweisst, ob sich der Tatzelwurm noch immer in der Aareschlucht, versteckt in einer selbstgegrabenen Höhle, befindet. Und wieder hat ein Jahr abgedankt. Reichlich Ungutes hatte sich ereignet, viele Menschen waren erkrankt und starben. Ein Riss entzweite Familien, Freunde, Bekannte, Arbeitgeber und -nehmer, Stadt und Land, Politik und Volk. Unheilvolle Seilschaften waren am Werk, es vereinigten sich Unwissende mit Pseudo-Wissenschaftlern, Sektierer…
Als der alte Bauer um fünf Uhr fünfzehn erwachte, war es draussen noch stockdunkel. Er stand auf, zwängte sich in seine Kleider, ging in die eisige Küche, in der sein Atem Wölkchen bildete, mahlte Kaffeebohnen und bereitete eine grosse Tasse von dampfendem Milchkaffee. Bis es hell wurde sass er ohne Licht vor dem Milchkaffee, fast unbeweglich. Dabei brummelte er vor sich hin, es hätte eine Beschwörung, ein Gebet oder eine Standpauke sein können. Als eine blasse Sonne die Umgebung beschien, schnellte der alte Bauer auf, als wäre er von der wahrhaftigen schwarzen Spinne gestochen worden. Was er sah, erschütterte ihn…
Eines Tages bemerkten Frühaufsteher die sonderbar gefärbte Aare. Unverzüglich benachrichtigten sie Telebärn von dieser Sensation in der Hoffnung auf die hundert Franken, die der Sender jedem Neuigkeitenüberbringer entrichtet. In der Telebärn-Redaktion herrschte grosse Aufregung, einer der Praktikanten wurde unverzüglich an die Aare geschickt (es herrschte Frost an diesem Morgen), um die Sachlage zu überprüfen. Als er zurückkehrte, hatte er Tränen in den Augen, war er doch ein acharnierter YB-Fan. Die Tränen brachte den Chefredaktor auf die Idee, den Präsidenten des Klubs anzurufen. „Hallo Fritz“, rief er gellend ins Telefon, „habt ihr die Aare getüpfelt? „Was, warum, nein, keine Ursache, unsere…
“ … keiner Fliege etwas zuleide tun“. Und ob. Diese kleinen Fliegen drangsalieren mich, sie stechen erbarmungslos. Es juckt perfid. Sie sind schnell, blitzschnell. Totschlagen lassen sie sich nicht. Man muss zu chemischen Waffen greifen. Seit einer geraumen Zeit werde ich dauernd gestochen und keine Mücke zeigte sich weit und breit. Dann überraschte mich eine kleine Fliege mit einem Biss oder Stich. Dieser war ziemlich schmerzhaft und anhaltend. Ich kratzte mich blutig und erfolglos.Was unternimmt der heutige Mensch in einer auswegslos erscheindenden Situation? Er googelt. Und erschrickt. „Der Wadenstecher: Der Wadenstecher, Wadenbeisser bzw. die Gemeine Stechfliege oder Brennfliege ist eine…
Stellen Sie sich vor: Das Jahr 2030 und das Covid-19 wütet noch immer. Alle Versuche nach einem Medikament und einer Impfung verliefen negativ. Weltweit erkranken und sterben die Menschen immer mehr. Verschwörungtheoretiker fahnden nach einer finsteren Macht, welche sich der gesamten Menschheit bemächtigen möchte. Religiöse jeder Couleur glauben, dass Gott der Allmächtige die Menschheit strafen will. Je nach Religion für die losen Sitten, die Unmoral, die herrscht, den Kapitalismus, den Kommunismus, Materialismus, Gottesunfürchtigkeit, die Umweltzerstörung, die Ehen der Schwulen und Lesben, das Militär, die antiautoritäre Erziehung, die Nichtstuer und Hartz IV Empfänger, die Drogenabhängigen, die Milchtrinker und Fleischesser und was…