Auf meinen Blog „Kinder … Kinder …“ wird mir entgegnet: „Die Schweizer Kinder stehen unter grossem Druck von den Eltern, sie fürchten sich vor der (vielleicht arbeitslosen) Zukunft, quälen sich, ob sie imstande sein werden, eine Familie zu ernähren …“. Ich habe etwas recherchiert und das Resultat der Recherche gibt der Entgegnung recht. Zum Beispiel: Rund die Hälfte der Schweizer Jugendlichen leiden unter Stress und Leistungsdruck Doris Zumbühl, in: Schweizer Jugendstudie “Juvenir“ der Jacobs Foundation, 31.08.2015 (Originalstudie) Zu diesem Ergebnis kommt die vierte repräsentative Schweizer Jugendstudie “Juvenir“ der Jacobs Foundation. Die Studie zeigt, dass der Stress in Schule, Ausbildung und…
Ein Arte-Beitrag dokumentierte „die gefährlichsten Schulwege …“. Es handelte sich um Kinder in Kolumbien, deren Weg zur Schule und zurück täglich je anderthalb Stunden dauert. Anderthalb Stunden bei unerträglicher Hitze und einer Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent, einem gefährlichen Weg, nämlich über eine lange, wackelige, aus morschem Holz zusammengefügte Brücke, die droht, auseinander zu brechen, wobei die Kinder in den vier Meter darunter liegenden Sumpf fallen und sich verletzen würden. Das nächste Krankenhaus befindet sich zwei Stunden entfernt. Ein Knabe muss, nachdem er bereits die Kühe zusammen getrieben hat, ebenfalls einen anderthalbstündigen, sehr gefährlichen Weg zur Schule bewältigen. Ihm droht Ungemach…
Warum muss man sich rechtfertigen, wenn man lauthals verkündet, sich überhaupt nicht für die Beatles zu interessieren, da man lediglich die Barockmusik, , vornehmlich Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, etc. liebe? Geht es dabei darum, sich von der Masse abzuheben, nicht im Mainstream zu schwimmen, anders sein zu wollen? Besucht man ein klassisches Konzert und ein Punk Rock Konzert, begegnet man zwei Welten. Auf der einen Seite hat man ein steifes und auf der anderen ein wild jubelndes Publikum. Darum entscheiden sich junge Leute meist für die energiereiche, gute Stimmung. Ausserdem stört viele Jugendliche die angespannte Atmosphäre eines Klassik-Konzerts. Während…
Die lateinische Sentenz homo homini lupus stammt aus der Komödie Asinaria (Eseleien) des römischen Komödiendichters Titus Maccius Plautus (ca. 254–184 v. Chr.). Jean-Paul Sartre (1905-1980) paraphrasierte Plautus‘ Satz durch „L’enfer, c’est les autres“ (Huis clos). Warum ertragen sich Menschen nicht, warum bekämpfen sie sich, warum töten sie sich? Die Blutrünstigkeit der Menschen gab es in der Antike sowie im 21. Jahrhundert. In vielen Krisenregionen der Erde geschehen schreckliche Gräuel. Was treibt Menschen dazu, ihre Mitmenschen zu quälen oder zu töten – und warum empfinden sie oft sogar Lust dabei? Psychologen der Universität Konstanz gingen dieser Frage in Feldstudien im Kongo nach….
Der 18. Mai ist mir ungewogen. Er bereitete mir Schmerz und Trauer. Am 18. Mai 1993 wurde ich beinahe zu Tode gekarrt, die Folgen des schrecklichen Autounfalls behelligen mich immer heftiger. Und weit schlimmer: am 18. Mai letzten Jahres habe ich meine Hündin verloren. Zwölf Monate danach trauere ich noch immer und bin untröstlich. Koinzidenz ist nach Wikipedia ein zeitliches und/oder räumliches Zusammenfallen von Ereignissen oder Zusammentreffen von Objekten. Wenn man von der Koinzidenz zweier oder mehrerer Ereignisse auf einen kausalen (ursächlichen) Zusammenhang schliesst, kann man damit richtig liegen oder einen Fehlschluss = Trugschluss) schlussfolgern. Diesen Fehlschluss nennt man Scheinkausalität….
Wenn das Gehen immer schwerer fällt, das Autofahren langsamer und vorsichtiger wird, immer häufiger eine Speise anbrennt, um nicht zu sagen: verkohlt und man zu all dem auch noch im Tischtennis nur noch verliert, sind diese Vorfälle ein Desaster oder einfach nur das Alter, das fort- und fortschreitet? Manchmal, aber dies ist eine Blasphemie, würde man sich ein bisschen Demenz wünschen. Die Drei-Äffchen-Strategie. Nur sein. Fröhlich und zufrieden sein, Kaum etwas mitbekommen von ausserhalb der Institution. In der Küche helfen, Stricken, Jassen und Singen, was will man mehr? Sich nicht mehr aufregen über dies und das, „ds‘ Füfi la graad…
Von einem Duell träumt man, wenn Krieg herrscht und dabei Tausende, ja im Zweiten Weltkrieg Millionen von Menschen sterben. Statt Kriegegräueln beiderseits würden zwei Personen der sich bekriegenden Länder ein Duell austragen.. Sie müssten etwa dasselbe Alter, dieselbe Grösse und dieselben Fechterfahrungen aufweisen und konnten die Waffe wählen. Es sollte nicht darum gehen, den Widersacher zu töten. Beim ersten Blutstropfen würde das Duell beendet und der Sieger hätte den Krieg gewonnen. Dass in der heutigen Zeit keiner auf die Idee kommt, eine humanere Kriegsmethode einzuführen, liegt wohl daran, dass die Welt vorwiegend von alten, toxischen Männern domniert wird, die von…
Als Olmeken, Leute aus dem „Kautschukland“, wurden von Archäologen die Träger der mesoamerikanischen La-Venta-Kultur bezeichnet. Ihre tatsächliche ethnische Zugehörigkeit ist unbekannt. Die Kultur der Olmeken ist von etwa 1500 bis um 400 v. Chr. entlang der Küste des Golfs von Mexiko nachweisbar. Nach neuesten Erkenntnissen und Ausgrabungen sind die Olmeken wesentlich älter, nämlich seit 4’000 v. Chr. dokumentiert. Der „steile Aufstieg“ der Olmeken nahm um 1’200 v. Chr. seinen Anfang. Ihre bekanntesten kulturellen Hinterlassenschaften sind mehrere Kolossalköpfe. Gegen 400 v. Chr. wurden die letzten bedeutenden olmekischen Zentren zerstört. Das Volk der Olmeken wurde wahrscheinlich schrittweise durch die jüngere aufstrebende Mayakultur…
Cet air yiddish, si doux, si lancinant Je l’ai joué sur mon violon d’enfant La mélodie qui a fait pleurer mes parents Parle d’exil, de la vie d’émigrant Il a suivi dans leur triste voyage Tous ceux chassés de pogroms en villages Qui s’enfuyaient de Varsovie, de Berlin, de Russie Pour venir vivre libre à Paris. On a tué devant le Sans-Souci L’indifférence a remplacé les cris Dans l’abondance et dans l’oubli Tout recommence. Ce très vieil air, si doux, si lancinant Je l’ai joué sur mon violon d’enfant La mélodie qui a fait pleurer mes parents Parle d’exil, de…
Der Löwenmensch vom Hohlenstein-Stadel im Lonetal ist eine 31,1 cm grosse und 35.000 bis 41.000 Jahre alte Skulptur aus Mammut-Elenbein, die einen Menschen mit dem Kopf und den Gliedmassen eines Höhlenlöwen darstellt. Die Skulptur stammt aus der jungpaläolithischen (Jungpaläolithikum, 40’000 v. Chr., beginnt etwa zeitgleich mit dem Eintreffen des Homo sapiens in Europa „Out-of-Africa“-Theorie). Kultur des Aurignacien ist die älteste archäologische Kultur des europäischen Jungpaläolithikums und zeitgleich mit der Ausbreitung des anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) in weiten Teilen West-, Mittel- und Osteuropas.und gehört zu den ältesten Kleinkunstwerken der Menschheit. Vor fast 40.000 Jahren, zu Beginn der Jüngeren Altsteinzeit, gehörte…